Was sollten Unternehmen jetzt tun?
Wir empfehlen, kurzfristig die eigene IT-Abteilung oder den externen IT-Dienstleister einzuschalten und folgende Maßnahmen zu veranlassen:
- Betroffenheit prüfen:
Feststellen, ob PHP auf den eigenen Systemen eingesetzt wird. Insbesondere öffentlich erreichbare Websites, Portale und Anwendungen berücksichtigen. - Sicherheitsupdates installieren:
Betroffene PHP-Versionen unverzüglich auf eine korrigierte Version aktualisieren. Ein Update von WordPress, anderen Content-Management-Systemen oder Plugins allein reicht nicht aus. - Externe Dienstleister einbeziehen:
Auch Systeme überprüfen lassen, die durch Hostinganbieter oder andere IT-Dienstleister betrieben werden. - Wirksamkeit kontrollieren:
Nach der Aktualisierung die erforderlichen PHP-Dienste neu starten und überprüfen, ob tatsächlich eine korrigierte Version verwendet wird. - Mögliche Angriffe überprüfen:
Prüfen lassen, ob es bereits Hinweise auf eine Kompromittierung betroffener Systeme gibt (z. B. unerwartete PHP-Dateien, neu angelegte Administratorenkonten, verdächtige Prozesse oder ungewöhnliche ausgehende Netzwerkverbindungen).
Ein Sicherheitsupdate schließt die Schwachstelle, beseitigt jedoch nicht automatisch die Folgen eines möglicherweise bereits erfolgten Angriffs.
Ist eine sofortige Aktualisierung nicht möglich, sollte der Zugriff aus dem Internet auf betroffene Systeme bis zur Behebung der Schwachstellen soweit wie möglich eingeschränkt werden.
Unsere Empfehlung
Bitte leiten Sie diese Information zeitnah an Ihre IT-Verantwortlichen weiter.
Angesichts des erheblichen Gefährdungspotenzials sollte die Überprüfung und gegebenenfalls notwendige Aktualisierung mit hoher Priorität erfolgen.
Als Ihr Versicherungsdienstleister möchten wir Sie frühzeitig auf relevante Cyberrisiken aufmerksam machen und damit einen Beitrag zur Schadenprävention leisten.
Bei Fragen zu Ihrem bestehenden Cyberversicherungsschutz oder zu entsprechenden Absicherungsmöglichkeiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Weiterführende Informationen: